Tenner on Tour 2

Tenner mit Terrie

Während mein Nachbar Erwin mir die neuesten Nachrichten aus dem Dorf und seiner Familie erzählte, rannte ich hektisch hin und her.

Die Teppiche ausklopfen, den Ofen anfeuern und schnell noch versuchen die Küche und das Bad zu wischen. Erwin wurde zunehmend irritierter. „Wenn man morgens früher aufsteht, dann schafft man auch mehr“, sagte er schon leicht beleidigt, um dann noch eine schon 10 mal gehörte Geschichte anzufügen, wie sie früher in einer Woche das ganze Haus seines Sohnes renoviert hätten. Und warum ich denn nun plötzlich soviel Putzaktivitàt an den Tag legen würde? 

Ich erklärte es ihm, was er nur mit einem ungläubigen Kopfschütteln quittierte.Und als ich ihm ein Buch von George Tenner unter die Nase hielt, noch irritierter fragen liess, ob ich dann wohl keine Zeit hätte. Als ich dies bejahte, zog er leicht eingeschnappt wieder von dannen, nicht ohne mich daran zu erinnern, das frühes Aufstehen und regelmäßig seine Aufgaben erledigen sehr hilft, solche Streßsituationen gar nicht erst zu haben! Ich bedankte mich höflich für diesen weisen Rat. Dann sah ich auf die Uhr!

Ist es wirklich schon so spät?? Jetzt aber Vollgas, Daphne!!

Der als hart arbeitende und sehr früh anfangende George konnte meiner Schätzung nach jeden Moment hier eintreffen.

Also, Tee gekocht, Senseo bestückt, Holz nachgelegt und hoffentlich noch Zeit haben, mich auch noch etwas herauszuputzen!

Letzteres gelang mir nicht, da George, wie erwartet, kurz darauf tatsächlich mit Herrn Benz auf unseren Hof fuhr.

Terrie, unsere 12jährige Jack Russell Hündin begrüsst hier jeden Gast mit Begeisterung, um dann schnell in deren Autos auf deren Schoß zu springen.

Die meisten unserer Besucher finden das nicht so prickelnd, weil Terrie zuvor im Graben nach Maulwuerfen gegraben hat!  🙂

Ich winkte also fröhlich willkommen, wobei ich versuchte Terrie zu fangen um ihren Plan zu vereiteln.

Es gelang mir zwar nicht sie zu greifen, jedoch gelang es George, auszusteigen ohne das Terrie einstieg.

George und ich begrüssten uns wie alte Freunde und gingen ins Haus um im Wohnzimmer, unserem einzigen fertiggestelltem Raum, Tee zu trinken.

George hatte in weiser Voraussicht ein riesiges Tablett Kuchen mitgebracht.

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